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Lyra Glockenspiel

Das Lyra Glockenspiel vereint die Geschichte zweier Musikinstrumente in einem. Zum einen das Xylophon und zum anderen das Glockenspiel.

Lyra-GlockenspielDas Xylophon (griech.: Holzstimme) ist ein traditionelles Schlaginstrument, das seine primitiven Ursprünge in Asien hat und in Afrika weiterentwickelt wurde. Es gehört zur Familie der Stabspiele, und gilt als Vorfahre des Metallophon. Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts war das Xylophon  in Deutschland als Hölzernes Gelächter bekannt. Auch heute noch ist das Xylophon im professionellen Bereich des klassischen Orchesters im Einsatz.

Das Metallophon ist eine Weiterentwicklung des Xylophons und besitzt anstelle der Holzstäbe Metallstäbe. Beide Instrumente werden mit einem oder auch zwei Stäben angeschlagen. Diese Stäbe zum Anschlagen können dabei aus den unterschiedlichsten Materialien sein.

Das Glockenspiel ist ein bereits im 7. Jahrhundert in Frankreich belegtes Musikinstrument, das aus verschieden gestimmten Glocken zusammengestellt ist. Im Mittelalter gab es Glockenspiele in Kirch- und Stadttürmen zum Stundenschlag der Uhren. Durch eine vergrößerte Zahl chromatisch gestimmter Glocken entwickelten sich daraus in Europa Musikinstrumente, die mit Klöppeln oder auch mit den Fäusten angeschlagen wurden.

Klier Lyra GlockenspielIm 17. Jahrhundert wurden die Glocken durch Metallstäbe ersetzt und so wurde die Militärmusik schon früh bereichert. Die Stäbe werden mit runden Hämmerchen angeschlagen, dadurch wird ein heller, glockenartiger Klang erzeugt. Der Tonumfang des Glockenspieles beträgt bis zu vier Oktaven. Spielmannszüge verwenden eine tragbare Form des Glockenspieles mit zwei Reihen, die in Klaviaturform angeordnet sind.

Der griechischen Lyra nachempfunden, wurden die Saiten durch Metallstäbe ersetzt, dadurch erhielt auch dieses Instrument den Namen Lyra. Geschmückt wird die Lyra mit zwei, an den Seiten befestigten, meist zweifarbigen Schweifen und einem Adler.

Bilder und Bildquellen:
Das obere Bild zeigt eine Lyra aus dem Ende des 19. oder 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wahrscheinlich stammt sie aus Deutschland.
Dieses Bild ist ein Inventarbild des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig. Wir danken dem Museum, dass wir dieses Bild auf unserer Internetseite präsentieren dürfen.
Das untere Bild zeigt eine neue Lyra der [Firma Klier], so wie wir eine Einsatz haben. Allerdings sind unsere Schweife Blau-Weiß. Wir danken der [Firma Klier] für die freundliche Bereitstellung des Fotos.

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